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Neue Teraleak-Welle enthüllt unveröffentlichte Inhalte von Pokémon Legends: Z-A

von ytools
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Ein Jahr nach dem berüchtigten „Teraleak“ sorgt ein neuer Datenraub bei Game Freak erneut für Schlagzeilen. Diesmal haben Hacker Material zu Pokémon Legends: Z-A veröffentlicht – darunter Screenshots, interne Testvideos und unfertige Spielversionen, die bisher unbekannte Mechaniken, Minispiele und verworfene Ideen zeigen.

Der Zeitpunkt könnte kaum brisanter sein: Nur wenige Tage vor dem offiziellen Release von Pokémon Legends: Z-A für Nintendo Switch und Switch 2 tauchten die Daten im Netz auf.
Neue Teraleak-Welle enthüllt unveröffentlichte Inhalte von Pokémon Legends: Z-A
Fans stürzten sich sofort auf das Material, um Unterschiede zwischen den Beta-Versionen und der Endfassung zu vergleichen. Entdeckt wurden gestrichene Features, alternative Pokémon-Designs und experimentelle Spielsysteme. Viele vermuten, dass die Hacker das Material bewusst zurückhielten, um es genau jetzt – auf dem Höhepunkt der Vorfreude – zu veröffentlichen.

Für Nintendo ist das ein Schlag ins Gesicht. Trotz rechtlicher Schritte, darunter eine Vorladung an Discord im April 2025, konnten die Täter bislang nicht identifiziert werden. Dass erneut Daten auftauchen, deutet darauf hin, dass die Gruppe noch immer Zugriff auf alte Archive oder interne Informationen hat. Die Jagd auf die Verantwortlichen scheint also weiterhin erfolglos.

Der Leak folgt einer Reihe von Spoilern aus frühen Spielkopien – teils legal, teils nicht. In Foren kursiert mittlerweile eine komplette Liste aller neuen und zurückkehrenden Mega-Entwicklungen, inklusive jener, die im DLC enthalten sein sollen. IGN warnte bereits vergangene Woche, dass „die Spoilerflut begonnen hat“, und genau so kam es.

Doch die Hacker geben sich damit nicht zufrieden. Sie wollen nun auch Dokumente zu den angeblich geplanten „Generation 10“-Pokémon-Spielen besitzen – Titeln, die 2026 erscheinen sollen, pünktlich zum 30-jährigen Jubiläum der Reihe. Bisher handelt es sich jedoch nur um alte interne Unterlagen und Konzeptzeichnungen, keine echten Gameplay-Builds. Trotzdem zeigt der Vorfall, dass Game Freaks Sicherheitsprobleme noch lange nicht gelöst sind.

Im Oktober 2024 hatte Game Freak bestätigt, dass es im August desselben Jahres zu einem massiven Datenleck gekommen war, bei dem auch persönliche Daten aktueller und ehemaliger Mitarbeiter kompromittiert wurden. Über die gestohlenen Entwicklungsdaten schwieg das Studio jedoch. Zu den entwendeten Materialien gehörten Quellcodes, unveröffentlichte Pokémon-Modelle, frühe Prototypen und interne Präsentationen.

In der Community wird das Ganze bereits als „neuer Gigaleak“ bezeichnet – eine Anspielung auf Nintendos legendären Leak aus dem Jahr 2020, der jahrzehntelange Geheimnisse ans Licht brachte. Doch während der Gigaleak eher als historischer Einblick in die Spieleentwicklung galt, wirkt der Teraleak deutlich intimer – fast schon wie ein Blick in ein offenes Tagebuch. Für einige Fans spannend, für andere schlicht respektlos gegenüber den Entwicklern.

Während Pokémon Legends: Z-A nun offiziell erscheint, schweigen Nintendo und The Pokémon Company zu dem Vorfall. Klar ist nur: Das Kapitel Teraleak ist noch lange nicht beendet. Es entwickelt sich weiter – ganz wie die Pokémon selbst.

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1 kommentar

TurboSam December 18, 2025 - 9:05 am

das erinnert mich total an den TOTK-Leak, Nintendo rastet bestimmt schon aus 😆

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