Ready or Not, der packende taktische Ego-Shooter von VOID Interactive, hat sich in kürzester Zeit zu einem echten Erfolgstitel entwickelt. Die Entwickler gaben bekannt, dass die Konsolenversionen seit dem Release am 15. 
Juli auf PlayStation 5 und Xbox Series X|S bereits mehr als 3 Millionen Einheiten verkauft haben. Bemerkenswert: Schon nach zwei Wochen waren es 2 Millionen, und keine zwei Monate später fiel die 3-Millionen-Marke.
Rechnet man die Verkäufe auf dem PC dazu, liegt die Gesamtzahl inzwischen bei beeindruckenden 13 Millionen Exemplaren weltweit. Über 10 Millionen stammen allein von der PC-Community, die das Spiel schon während der zweijährigen Early-Access-Phase groß gemacht hat. Ein wichtiges Feature ist zudem das Cross-Play, das Spieler aller Plattformen miteinander verbindet. Für viele Fans ist genau das der Grund, warum sich die Community lebendig und vereint anfühlt.
Doch der Erfolg brachte auch Diskussionen mit sich. VOID Interactive nahm kürzlich einige Anpassungen an der PC-Version vor, um sie an die Konsolenfassung anzugleichen. Unter anderem wurde das postmortale Zerstückeln deaktiviert (bei lebenden Figuren bleibt es bestehen). Außerdem gab es in mehreren Missionen Änderungen: In Twisted Nerve schläft das Mädchen nun statt zu krampfen, in A Lethal Obsession wurde Nacktheit reduziert, in Hide and Seek und Narcos tragen die Geiseln nun Unterwäsche, und die Aufgabe in 23 Megabytes a Second wurde überarbeitet, um besser mit der späteren Mission Sinuous Trail zusammenzupassen.
Diese Änderungen spalteten die Spielerschaft: Manche meinen, dadurch gehe ein Teil der kompromisslosen Atmosphäre verloren, die Ready or Not ursprünglich so einzigartig machte. Andere wiederum halten die Anpassungen für sinnvoll, um das Spiel breiter zugänglich und konsistenter zwischen den Plattformen zu machen. Eines ist jedoch sicher: Ready or Not bleibt ein Ausnahmeerfolg und zeigt, dass es für realistische, angespannt inszenierte Taktik-Shooter eine riesige Nachfrage gibt.
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devs hätten standhalten sollen, aber die Verkäufe sprechen für sich