Roborock, bisher vor allem für seine Saugroboter bekannt, wagt nun den Schritt in den Garten. Auf der IFA 2025 stellte das Unternehmen drei neue Modelle vor: RockMow Z1, RockMow S1 und RockNeo Q1. 
Ziel ist es, die gleiche Bequemlichkeit, die Roborock im Haushalt etabliert hat, nun auch beim Rasenmähen zu bieten.
Das Premium-Modell, der RockMow Z1, richtet sich an Nutzer mit großen Grundstücken und hohen Ansprüchen. Vier unabhängige Radmotoren sorgen für starken Grip auf Hängen und verhindern ein Wegrutschen. Ein spezielles Fahrwerk verbessert die Stabilität, während die Schneideblätter bis auf 3 cm an Mauern oder Kanten heranmähen. Laut Hersteller kann der Z1 bis zu 5.000 m² in nur 24 Stunden bewältigen. Über die Roborock-App lassen sich Muster definieren, Zonen anlegen und Mähzeiten programmieren – fast so, als würde man einen smarten Rasen-Planer bedienen.
Der RockMow S1 ist die Mittelklasse-Variante. Er schafft zwar „nur“ 1.000 m² pro Tag und Hänge bis 45 %, punktet aber ebenfalls mit einer KI-gestützten Kartierung. So entstehen effiziente Routen, ohne dass der Besitzer ständig eingreifen muss. Für viele dürfte der S1 den besten Kompromiss zwischen Leistung und Preis darstellen.
Das Einstiegsmodell, der RockNeo Q1, richtet sich an Nutzer mit kleineren Gärten. Besonders interessant: Der Q1 arbeitet nicht nachts, um nachtaktive Tiere nicht zu stören – ein Detail, das umweltbewussten Käufern gefallen dürfte. Technisch ist er einfacher gehalten, soll aber genau jene Zielgruppe ansprechen, die einen günstigen Einstieg in die Welt der Mähroboter sucht.
Preise und Marktstart hat Roborock bislang nicht genannt. Klar ist jedoch: Wer schon beim Staubsaugen auf Automatisierung setzt, könnte beim Rasenmähen denselben Komfort erwarten. Ob die Geräte den Praxistest in echten Gärten bestehen, bleibt abzuwarten. Fest steht: Die Chancen stehen gut, dass Roborock auch draußen zum Synonym für smarte Helfer wird.
1 kommentar
gemacht für Leute die noch nie nen echten Rasenmäher hatten