Die Galaxy-Reihe von Samsung galt lange Zeit als Inbegriff für mutiges Design und technologische Innovation. Mit den geplanten Veränderungen beim Galaxy S26 spaltet der Konzern jedoch seine eigene Fangemeinde. 
Während manche die neuen Ansätze begrüßen, werfen viele Samsung vor, seinen charakteristischen Stil aufzugeben und sich zu sehr an Apple oder Google anzugleichen.
Umfrage zeigt deutliche Skepsis
Eine aktuelle Umfrage verdeutlicht die gemischte Stimmung: Rund 44 Prozent der Teilnehmer lehnen die neuen Designentscheidungen ab. Etwa 38 Prozent stehen den Änderungen positiv gegenüber, während der Rest gleichgültig bleibt. Damit zeigt sich eine deutliche Polarisierung, die Samsung nicht ignorieren kann. Es geht längst nicht mehr um kleine Details, sondern um die Frage, ob die Galaxy-Serie ihre Wiedererkennbarkeit verliert.
Was erwartet uns beim Galaxy S26?
Das Galaxy S26 Ultra soll mit noch stärker abgerundeten Kanten erscheinen und bringt den markanten Kamerabuckel zurück, den Samsung in früheren Generationen bewusst reduziert hatte. Das Galaxy S26 Edge wiederum setzt auf ein riesiges Kameramodul, das optisch stark an das iPhone 17 Pro erinnert. Interessanterweise wurde auch bei Apple das neue Kameradesign anfangs kritisiert, bevor es von vielen Nutzern akzeptiert wurde. Die entscheidende Frage ist: Wird Samsung denselben Weg gehen oder langfristig treue Fans verlieren?
Verlust der eigenen Identität?
Besonders die Ultra-Modelle waren für ihre kantige, fast schon professionelle Formensprache bekannt. Dieses „Boxy-Design“ war ein klares Markenzeichen, das Samsung von Apple unterschied. Mit dem Schritt zu weicheren Linien besteht die Gefahr, dass die Geräte austauschbar wirken. Kritiker sagen bereits, das S26 Ultra sehe wie eine Mischung aus iPhone und Pixel aus – und genau dieser Verlust an Alleinstellungsmerkmalen könnte Samsung teuer zu stehen kommen.
Braucht es wirklich dünnere Modelle?
Ein weiterer Kritikpunkt: die schlankeren Varianten wie das Galaxy S25 Edge oder das iPhone Air. Viele Nutzer fragen sich, wozu solche Modelle überhaupt nötig sind. Dünnere Gehäuse bedeuten meist kleinere Akkus – und in Zeiten, in denen Ausdauer und Haltbarkeit wichtiger sind als ein Millimeter weniger, wirkt diese Entscheidung unverständlich.
Wie sollte Samsung reagieren?
Das Thema geht über reines Design hinaus. Smartphones sind längst Statussymbole und Ausdruck der Persönlichkeit. Wenn eine Marke ihren typischen Stil aufgibt, verliert sie schnell das emotionale Band zu ihren Kunden. Samsung muss daher einen Balanceakt meistern: modernisieren, ohne seine Wurzeln zu verleugnen. Ob die neuen Geräte als mutige Weiterentwicklung oder als Identitätsverlust wahrgenommen werden, entscheidet letztlich die Reaktion der Nutzer.
Der Start des Galaxy S26 wird damit zu einem echten Lackmustest. Gelingt es Samsung, die Skepsis zu überwinden, oder wird der Ruf nach einer Rückkehr zum kantigen Design immer lauter? Sicher ist nur eines: Das Design ist nicht Nebensache – es prägt maßgeblich, wie Nutzer ihre Geräte sehen und mit ihnen verbunden sind.
2 kommentare
ich bleib erstmal beim s24, das reicht völlig
edge gefällt mir, aber ultra eher fail