Die kommende Galaxy-S26-Reihe von Samsung sorgt schon Monate vor der offiziellen Vorstellung für Gesprächsstoff. Neue Renderbilder geben einen ersten Eindruck von den drei erwarteten Modellen – dem Galaxy S26 Pro, dem ultradünnen Galaxy S26 Edge und dem leistungsstarken Galaxy S26 Ultra. 
Der Marktstart wird im Januar oder Februar 2025 erwartet, doch schon jetzt ist klar: Samsung verändert Design und Ausstattung deutlich.
Auffällig ist vor allem der Abschied vom bündigen Kamera-Design. Stattdessen setzen alle drei Geräte auf hervorgehobene Kameramodule, ähnlich wie Apple es beim iPhone seit Jahren macht. Für manche ist das schlicht technisch notwendig, für andere ein weiteres Zeichen, dass sich Samsung optisch stark am Konkurrenten orientiert.
Galaxy S26 Pro: das neue Einstiegsmodell
Das Galaxy S26 Pro tritt an die Stelle der Basisversion des Vorgängers. Es besitzt ein 6,27-Zoll-Display mit 120-Hz-Bildwiederholrate und schmaleren Rändern, was für ein eleganteres Frontdesign sorgt. Beim Prozessor verfolgt Samsung die bekannte Zwei-Wege-Strategie: In den USA, Kanada und China kommt der Snapdragon 8 Elite 2 (3 nm, TSMC) zum Einsatz, in allen anderen Märkten der Exynos 2600 (2 nm, Samsung Foundry). Diese Entscheidung sorgt erfahrungsgemäß für Diskussionen.
Die Ausstattung bietet bis zu 12 GB RAM und 512 GB Speicher. Die rückwärtige Kamera besteht aus einem 50-MP-Hauptsensor, einem 12-MP-Ultraweitwinkel und einem 10-MP-Teleobjektiv. Der Akku hat 4300 mAh und unterstützt sowohl 45-Watt-Schnellladen als auch das neue Qi2-Magnetladen, das sich als Branchenstandard etabliert.
Galaxy S26 Edge: ultradünn und futuristisch
Das Galaxy S26 Edge setzt auf ein extremes Design: Mit nur 5,5 mm ist es das dünnste High-End-Modell, das Samsung je vorgestellt hat. Das 6,7-Zoll-AMOLED-Panel mit QHD+-Auflösung und 120 Hz passt perfekt zum Premium-Anspruch. Unter der Haube steckt immer der Snapdragon 8 Elite 2, unabhängig vom Markt. Auch hier gibt es bis zu 12 GB RAM und 512 GB Speicher.
Für Diskussionen sorgt das horizontale Kameramodul: ein 200-MP-Hauptsensor und ein 12-MP-Ultraweitwinkel, das stark an die Leaks zum iPhone 17 Pro erinnert. Die Stromversorgung übernimmt erneut ein 4300-mAh-Akku mit Qi2-Support. Während einige Fans das Edge für futuristisch halten, sehen andere in der Ähnlichkeit zum iPhone eine Schwäche.
Galaxy S26 Ultra: Kraftpaket mit runden Ecken
Das Galaxy S26 Ultra bleibt die Speerspitze der Serie, präsentiert sich aber mit weicheren Formen: Die scharfen Ecken früherer Generationen wurden durch abgerundete Kanten ersetzt
. Dennoch bleibt es ein echtes Power-Gerät: 6,9 Zoll AMOLED mit dritter Generation Anti-Reflex-Glas, dazu überall der Snapdragon 8 Elite 2.
Speicher bis zu 1 TB und 16 GB RAM machen das Ultra zum absoluten High-End-Gerät. Die Kameraausstattung ist beeindruckend: 200 MP Hauptsensor, 50 MP Periskop, 12 MP Teleobjektiv und 50 MP Ultraweitwinkel. Weniger erfreulich ist die Akku-Frage: Mit 5000 mAh bleibt es bei der bisherigen Kapazität, was viele Fans enttäuscht.
Fazit
Die Galaxy-S26-Serie zeigt, dass Samsung einerseits neue Trends wie Qi2 oder große Sensoren aufgreift, andererseits optisch immer mehr mit Apple verglichen wird. Für die einen ist das eine logische Entwicklung, für die anderen ein Identitätsverlust. Klar ist: Wenn die Geräte Anfang 2025 vorgestellt werden, dürfte kaum eine andere Smartphone-Reihe so viele Diskussionen auslösen.
3 kommentare
Die runden Ecken vom Ultra gefallen mir gar nicht, früher war’s kantiger besser
Edge sieht mega aus, aber 4300mah ist zu wenig
12GB RAM im Basismodell ist geil, Preis hoffentlich nicht zu hoch