Samsung bereitet mit dem Galaxy Z TriFold den nächsten großen Schritt im Bereich der Faltgeräte vor. Es handelt sich um das erste Smartphone der Marke mit dreifacher Faltung, das voraussichtlich noch 2025 auf den Markt kommt. 
Erste Leaks geben bereits Aufschluss darüber, wie genau das Scharnier funktioniert – und es unterscheidet sich deutlich von Huaweis Mate XT und Mate XTs, die Teile des Displays ungeschützt lassen.
Bei Samsungs Lösung wird der große 10,1-Zoll-Innenscreen komplett ins Gehäuse eingeklappt. Das macht ein zusätzliches Außendisplay mit 6,54 Zoll nötig, sorgt aber dafür, dass das empfindliche Hauptpanel nicht durch Schlüssel, Staub oder versehentliche Stürze beschädigt wird. Mit 298 Gramm bringt das Gerät mehr Gewicht auf die Waage als andere Foldables, doch das Plus an Schutz und Alltagstauglichkeit dürfte für viele ein überzeugendes Argument sein.
Das Faltprinzip erinnert an ein dreifach gefaltetes Portemonnaie: erst klappt eine Seite nach innen, dann die andere, wodurch ein asymmetrisches, aber kompaktes Scharnier entsteht. Manche Nutzer kritisieren, dass das zusätzliche Display auf der Rückseite unpraktisch sei, da genau dort üblicherweise eine Schutzhülle sitzt. Auch Fingerabdrücke könnten stören. Befürworter wiederum sehen in Samsungs Ansatz den einzig sinnvollen Weg – denn ein frei liegendes Display im Rucksack oder in der Hosentasche ist ein klarer Schwachpunkt.
Im Inneren soll der Snapdragon 8 Elite für Leistung sorgen. Schon erste Demos zeigten Multitasking mit geteiltem Bildschirm, was das TriFold zu einer Art Mini-Tablet fürs Arbeiten und Spielen macht. Gerüchten zufolge will Samsung das Gerät im Oktober vorstellen und im November in den Handel bringen – pünktlich zum Weihnachtsgeschäft.
3 kommentare
Huawei mit freiliegendem Display war ein Witz, Samsung macht’s richtig
wenn hinten ein Display ist, wie soll man da ne Hülle dran machen? wirkt unpraktisch
haha immer diese Leute mit ‘keiner interessiert sich’, und dann selber kommentieren