Samsung könnte vor einem spektakulären Schritt stehen: Laut südkoreanischen Medien denkt der Konzern darüber nach, in Intel zu investieren. 
Für die Trump-Regierung käme das wie gerufen, da sie versucht, die US-Halbleiterproduktion zu stärken und Intel als Aushängeschild zu präsentieren – trotz anhaltender Probleme und schwindendem Vertrauen der Anleger.
Die Intel-Aktie gleicht derzeit einer Achterbahnfahrt. Nach der Ankündigung von SoftBank, zwei Milliarden US-Dollar zu investieren, stieg der Kurs zunächst kräftig, nur um kurz darauf wieder abzustürzen. Grund: Ängste vor Aktienverwässerung und enormen Produktionskosten. Schon Anfang des Jahres sorgten Spekulationen über eine mögliche Ausgliederung des Foundry-Geschäfts für Hoffnungsschimmer, die aber durch schwache Nachfrage und drohende Milliardenabschreibungen schnell zunichtegemacht wurden. Zuletzt rutschte der Kurs an einem einzigen Tag um sieben Prozent ab, nachdem Berichte aufkamen, dass US-Subventionen aus dem CHIPS Act in Eigenkapitalanteile umgewandelt werden könnten.
Für Samsung wäre ein Einstieg bei Intel mehr als nur ein finanzielles Investment. Es wäre ein strategisches Signal in Richtung Washington und ein möglicher Türöffner für engere Zusammenarbeit. Brancheninsider berichten, dass Samsung dieses Szenario schon länger prüft, da es sowohl symbolische Bedeutung als auch praktische Vorteile mit sich bringen könnte.
Doch Intel ist nicht die einzige Option. Samsung erwägt ebenfalls eine Partnerschaft mit dem US-Unternehmen Amkor, das sich auf Chip-Packaging spezialisiert hat – ein Bereich, der im KI-Zeitalter immer wichtiger wird, weil Prozessoren extremen Belastungen standhalten müssen. Während TSMC hier bereits eigene Strukturen aufgebaut hat, hinkt Samsung hinterher. Eine Kooperation mit Amkor könnte diese Lücke schnell schließen.
Auch eigene Erfolge kann Samsung verbuchen: Der 16,5-Milliarden-Dollar-Deal mit Tesla zur Produktion von KI-Chips in Texas war ein echter Coup und zeigt die internationale Schlagkraft des Konzerns. Trotzdem könnten Allianzen innerhalb der USA entscheidend für die Zukunft sein.
Ob Samsung am Ende tatsächlich bei Intel einsteigt, bleibt offen. Klar ist aber: In der Halbleiterwelt verschmelzen Politik, Konkurrenz und Überlebenskampf immer stärker.
4 kommentare
keiner will shintel fabs nutzen, nicht mal intel selber haha
krass, jetzt soll samsung intel retten? irre zeiten
intel liefert nix, geht nur um zugang ins weiße haus
die ganze welt versucht diese 💩 firma zu retten lol