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One UI 8.5-Beta für das Galaxy S25: das ändert sich wirklich im Alltag

von ytools
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One UI 8.5-Beta für das Galaxy S25: das ändert sich wirklich im Alltag

Samsung öffnet die Schleusen: One UI 8.5-Beta für die Galaxy-S25-Reihe

Nach mehreren Wochen internem Testlauf macht Samsung den nächsten großen Software-Sprung offiziell: Die One UI 8.5-Beta steht jetzt für die Galaxy-S25-Familie bereit. Besitzerinnen und Besitzer eines Galaxy S25, S25+ oder S25 Ultra in den USA, Großbritannien, Südkorea, Polen, Deutschland und Indien können sich über die Beta einen deutlich früheren Blick auf die kommende Oberfläche gönnen. Weitere Länder werden erfahrungsgemäß nach und nach folgen, sobald das Feedback stabil ausfällt.

Wie immer läuft die Anmeldung über die Samsung-Members-App. Wer sich dort für das Beta-Programm registriert, bekommt das Update anschließend ganz normal über die Systemaktualisierung angeboten. Wichtig: One UI 8.5 ist weit mehr als ein Sicherheits-Patch. Samsung schraubt an Galaxy AI, vernetzt das Ökosystem enger, räumt im Akku-Menü auf, legt bei Barrierefreiheit nach und poliert zahlreiche System-Apps. Viele Neuerungen sind keine lauten Show-Features, machen sich aber im Alltag spürbar bemerkbar.

Wir fassen die spannendsten Änderungen zusammen und ordnen ein, für wen sich der Sprung auf die Beta wirklich lohnt – und wo man lieber auf den stabilen Rollout warten sollte.

Galaxy AI Photo Assist: KI-Bildbearbeitung ohne Galerie-Chaos

Mit One UI 8.5 wächst der Galaxy AI Photo Assist vom netten Gimmick zu einem ernsthaften Werkzeug. Bisher bedeutete jede KI-Variation eines Fotos einen neuen Eintrag in der Galerie. Nach ein paar Experimenten hatte man schnell fünf fast identische Selfies oder Produktbilder nebeneinander – unübersichtlich und nervig, gerade für alle, die beruflich viel mit Bildern arbeiten.

In der neuen Version speichert der Assistent mehrere KI-Varianten zunächst in einem übersichtlichen Verlaufsbereich. Sie können also nacheinander unterschiedliche Hintergründe, Lichtstimmungen, Retusche-Stärken oder Stilfilter ausprobieren und zwischen den Versionen hin- und herspringen, bevor Sie sich für einen Favoriten entscheiden. Erst das finale Ergebnis landet dann dauerhaft in der Galerie.

Das bringt zwei Vorteile: Zum einen bleibt der Speicher deutlich aufgeräumter, zum anderen sinkt die Hemmschwelle, einfach mal mutiger zu experimentieren. Influencer, Social-Media-Teams, Kleinunternehmer mit Online-Shop oder einfach Hobby-Fotografen bekommen einen Workflow, der eher an Desktop-Software erinnert, aber bequem am Smartphone bleibt.

Mehr Konnektivität: wenn sich das Samsung-Universum wie ein Gerät anfühlt

Samsung legt mit One UI 8.5 einen spürbaren Fokus auf Szenarien, in denen mehrere Geräte parallel genutzt werden. Herzstück ist ein neues Konzept für geteilten Speicher. Über die App “Eigene Dateien” können Sie Dateien auf anderen Galaxy-Smartphones, Tablets, PCs und kompatiblen Smart-TVs durchsuchen, als würden alle Geräte zu einem einzigen großen Speicherpool gehören.

Damit verschwinden klassische Workarounds wie sich selbst Mails zu schicken, Dateien über Messenger hin- und herzuschieben oder permanent USB-Sticks zu benutzen. Wer oft zwischen Home-Office, Büro und Sofa-Pandemie pendelt, wird diese nahtlosen Übergänge schnell zu schätzen wissen.

Auch Smart View wird alltagstauglicher. Statt jedes Mal durchs Menü zu hangeln, können Sie nun ein Icon direkt auf dem Startbildschirm ablegen, das per Tipp die Bildschirmspiegelung auf Fernseher oder Monitor startet. Präsentation, YouTube-Video oder Mobile Game sind so in Sekunden auf der großen Leinwand.

Neu an Bord ist zudem Auracast-Unterstützung. Das Galaxy S25 kann Audio an mehrere nahestehende Empfänger gleichzeitig senden – etwa an mehrere Ohrhörer oder Lautsprecher mit Auracast-Support. Für Gruppen-Workouts, Stadtführungen, Schulungen oder spontane “Silent Party” im Wohnzimmer ist das ein Feature mit echtem Praxisnutzen, vorausgesetzt das Zubehör spielt mit.

Akku & Energie: mehr Übersicht, weniger Rätselraten

Die Akku-Einstellungen waren in One UI lange funktional, aber optisch wenig charmant. Mit Version 8.5 räumt Samsung kräftig auf. Die Startseite des Akku-Menüs zeigt klarer, was wirklich wichtig ist: verbleibende Laufzeit, aktueller Ladestatus, Verbrauch der letzten Stunden und die größten Stromfresser unter den Apps. Statt in Untermenüs nach Ursachen zu suchen, erkennt man viel schneller, was das Gerät leer saugt.

Parallel wird der Energiesparmodus deutlich flexibler. Statt starrer Profile können Nutzerinnen und Nutzer feinere Grenzen setzen: Wie stark dürfen Hintergrundaktivitäten eingeschränkt werden? Soll die Leistung reduziert werden oder nur die Bildwiederholrate? Wer viel unterwegs ist, kann sich ein aggressives Profil für Reisetage bauen und zu Hause ein entspannteres Setup nutzen, das Leistung priorisiert.

Gerade Power-User, die ihr Galaxy S25 sowohl als Arbeitsgerät als auch als Gaming-Maschine einsetzen, erhalten damit endlich die Kontrolle, die sie von einem Flaggschiff erwarten.

Barrierefreiheit: kleine Wege, große Wirkung

Samsung setzt seine Linie fort, Barrierefreiheit nicht als Alibi-Thema zu behandeln. In One UI 8.5 lassen sich Bluetooth-Hörgeräte direkt über die Schnellverknüpfung für Bedienungshilfen ansteuern. Wer auf Hörunterstützung angewiesen ist, spart damit viele unnötige Klicks.

Für Nutzer mit eingeschränktem Sehvermögen oder alle, die das Smartphone regelmäßig an Monitoren verwenden, wird die Bildschirmvergrößerung über Maus und Tastatur steuerbar. In Kombination mit DeX verwandelt sich das Galaxy S25 damit in einen Arbeitsplatz, der sich deutlich ergonomischer bedienen lässt.

Die sogenannte “Verweilverhalten”-Funktion (Dwell Action), bei der ein Mauszeiger nach einer bestimmten Verweildauer eine Aktion auslöst, lässt sich nun granularer konfigurieren. So können wichtige Funktionen auf einen längeren Cursor-Stopp gelegt werden – hilfreich für Menschen mit motorischen Einschränkungen, die nicht präzise klicken können.

Feinschliff im Interface: Schnellpanel, Aufnahme, Galerie & Co.

Optisch ist das Schnellpanel im ersten Moment vertraut, im Detail aber deutlich flexibler geworden. Schalter lassen sich einfacher neu anordnen, gruppieren und ausblenden. Wer bestimmte Toggles nie nutzt, kann die Oberfläche endlich von Ballast befreien und die wichtigsten Funktionen in Griffweite halten.

Die Erinnerungen-App kann nun vor dem eigentlichen Zeitpunkt warnen, also beispielsweise eine halbe Stunde vor einem Termin – praktisch für alle, die nicht von Null auf Hundert in ein Meeting springen möchten. Der Bildschirmrekorder erhält die Möglichkeit, nur einen bestimmten Bildausschnitt aufzunehmen, was Anleitungen, Bug-Report-Videos oder kurze How-tos sicherer macht, weil sensible Bereiche ausgeblendet bleiben.

Auch Standard-Tools werden smarter: Der Rechner schlägt Zahlen und Formeln vor, die zuvor in die Zwischenablage kopiert wurden, sodass man lange Rechnungen nicht mühsam abtippen muss. In DeX merkt sich das System künftig Fenstergrößen und -positionen. Wer sein Galaxy regelmäßig an denselben Monitor hängt, findet so sein gewohnes Desktop-Layout automatisch wieder.

Die Galerie-App erhält die Option, Dateien direkt in ein privates Album zu verschieben. Persönliche Fotos oder vertrauliche Dokumente verschwinden damit mit zwei, drei Taps aus der Hauptansicht und landen in einem geschützten Bereich.

Uhr, Samsung Health und Galaxy Watch: mehr Gefühl für Zeit und Körper

Die Uhren-App war lange unspektakulär, bekommt jetzt aber ein paar charmante Extras. Wenn der Alarm losgeht, kann der Hintergrund die aktuelle Wetterlage widerspiegeln – ein kleiner, aber sympathischer Hinweis darauf, was einen draußen erwartet. Die Zeitzonen-Umrechnung wird auf ein Schieberegler-Konzept umgestellt, das Unterschiede zwischen Städten wesentlich intuitiver visualisiert, besonders für alle, die mit internationalen Teams arbeiten.

Samsung Health zeigt Wochenberichte nun deutlich aufbereiteter an: Bewegungsdaten, Trainings, Schlaf und Trends werden in klaren Diagrammen zusammengefasst. Statt eine Zahlenwand zu bekommen, versteht man auf einen Blick, ob man eher auf einem guten Weg ist oder wieder zu viele Stunden vor dem Bildschirm verbracht hat. Trainingsdaten lassen sich inklusive Workout-Fotos teilen – ein nettes Extra für Laufgruppen, Fitnessstudios und virtuelle Challenges.

Meditations-Sessions können nun direkt von der Galaxy Watch gestartet werden, ohne das Smartphone in die Hand zu nehmen. Das senkt die Hürde, zwischendurch für ein paar Minuten runterzufahren. Galaxy Watch 8 und Galaxy Watch Ultra beherrschen außerdem Messungen von Antioxidantien-Werten auch ohne Verbindung zum Smartphone, was den Anspruch unterstreicht, die Uhren als eigenständige Gesundheitszentrale am Handgelenk zu positionieren.

Sicherheit, Privatsphäre und Quick Share: strenger, aber komfortabel

Im Sicherheitsbereich dreht Samsung an mehreren Stellschrauben, die man im Idealfall nie bemerkt – bis es darauf ankommt. Die Sperre nach fehlgeschlagenen Entsperrversuchen lässt sich nun genauer konfigurieren. Sie können festlegen, nach wie vielen falschen Versuchen das Gerät dichtmacht und damit Brute-Force-Versuche deutlich schwerer machen.

Die Identitätsprüfung schützt eine breitere Palette an Systemeinstellungen, sodass weder Malware noch unbedachte Taps sensible Sicherheitsoptionen heimlich verändern können. Der Auto-Blocker, der verdächtige Apps und Aktionen ausbremst, kann sich nach einer manuellen Deaktivierung automatisch nach 30 Minuten wieder aktivieren – praktisch, wenn man kurz eine Ausnahme braucht, aber später nicht an die Reaktivierung denkt.

Quick Share, Samsungs Antwort auf AirDrop, kombiniert in One UI 8.5 Komfort und Kontrolle. Eingehende Dateien lassen sich auf Geräte beschränken, die mit demselben Samsung- oder Google-Konto angemeldet sind. Fremde oder spaßige “Übeltäter” in der Bahn außen vor zu lassen, wird dadurch deutlich einfacher. Zusätzlich erkennt Quick Share bekannte Gesichter auf Fotos und schlägt direkt die passenden Kontakte zum Teilen vor, was spontane Schnappschüsse mit Familie und Freunden beschleunigt.

Start- und Sperrbildschirm, Wetter: sichtbare Veränderungen im Alltag

Die sichtbarsten Anpassungen sind dort zu finden, wo Nutzer am häufigsten hinschauen: auf Start- und Sperrbildschirm sowie beim Wetter. Wer ein Foto von Menschen oder Haustieren als Sperrbildschirm-Hintergrund wählt, profitiert davon, dass One UI 8.5 Uhrzeit und Widgets automatisch verschiebt, damit Gesichter und wichtige Bildbereiche nicht verdeckt werden. Zusätzlich stehen mehr Schriftarten für die Sperrbildschirm-Uhr zur Auswahl – von schlicht bis auffällig ist alles dabei.

Das Wetter-Widget erhielt ein klareres Design und einen Niederschlagsverlauf, der schnell erkennen lässt, ob sich ein Regenschauer anbahnt oder die Wolken wieder aufreißen. In der Wetter-App selbst ergänzt Samsung einen Pollenindex, der vor allem für Allergiker interessant ist, die ihre Außenaktivitäten besser planen möchten.

In Summe zeigt One UI 8.5 kein komplett neues Gesicht, fühlt sich aber wie eine konsequent weiterentwickelte Version der Oberfläche an, die viele kleine Reibungspunkte aus dem Alltag entfernt. Für Galaxy-S25-Nutzer in den Beta-Ländern ist das Update eine spannende Vorschau – und eine Gelegenheit, mit ihrem Feedback daran mitzuwirken, wie sich die finale Version anfühlen wird.

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