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Vivo X300 Ultra könnte mit zwei 200-MP-Kameras Samsungs Dominanz brechen

von ytools
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Lange Zeit galt Samsung als unangefochtener König der Smartphone-Fotografie. Mit seinen 200-Megapixel-ISOCELL-Sensoren, verbaut in den Ultra-Modellen seit dem Galaxy S23 Ultra, hatte der Konzern einen deutlichen Vorsprung. Doch dieser Vorsprung könnte bald Geschichte sein.
Vivo X300 Ultra könnte mit zwei 200-MP-Kameras Samsungs Dominanz brechen
Ein aktuelles Leak von Digital Chat Station deutet darauf hin, dass das kommende Vivo X300 Ultra als erstes Smartphone der Welt gleich zwei 200-MP-Kameras verbaut – und Sony statt Samsung liefert die Sensoren.

Berichten zufolge werden zwei der drei Rückkameras des Vivo mit brandneuen Sony-Sensoren ausgestattet. Die Hauptkamera soll den IMX09E erhalten, einen High-End-Sensor mit beeindruckenden Daten: angeblich 1/1,12 Zoll groß, 0,7-µm-Pixel und gefertigt im modernen 22-nm-Prozess. Diese Spezifikationen versprechen eine hohe Lichtempfindlichkeit und extrem detailreiche Aufnahmen. Der Periskop-Telezoom könnte mit dem zweiten 200-MP-Sensor, dem IMX09A, arbeiten. Die Unterschiede zwischen beiden Sensoren sind noch unklar, aber klar ist: Sony will hier ernsthaft mitmischen.

Zusätzlich wird erwartet, dass das Telemodul eine neuartige Hybridlinse aus Glas und Kunststoff nutzt. Ziel ist es, ein leichteres Modul mit besserer Schärfeleistung beim Zoomen zu kombinieren. Abgerundet wird das Kamerapaket durch eine 50-MP-Ultraweitwinkelkamera sowie eine 50-MP-Selfie-Kamera mit Autofokus für scharfe Selbstporträts und Videocalls.

Die Bedeutung ist groß: Bisher setzten alle Smartphones mit 200-MP-Kameras ausschließlich auf Samsungs ISOCELL-Technologie. Sollte Vivo mit Sony-Sensoren nachziehen, verliert Samsung seinen Exklusivstatus in diesem Bereich. Und Vivo bleibt nicht allein – auch Oppo und Xiaomi sollen bereits Interesse am neuen Sony IMX09E zeigen und entsprechende Modelle planen.

Währenddessen wirkt Samsungs Kurs eher konservativ. Seit 2023 kommt in jedem Ultra-Modell der gleiche ISOCELL HP2 zum Einsatz, und auch für das Galaxy S26 Ultra wird keine Hardware-Neuerung erwartet. Zwar optimiert Samsung die Bildverarbeitung stetig, doch ohne frische Hardware könnte der Konzern im Innovationsrennen zurückfallen. Die Konkurrenz setzt aggressiv auf Fortschritt – und Samsung läuft Gefahr, als zu vorsichtig wahrgenommen zu werden.

Natürlich entscheiden nicht nur Megapixel über die Bildqualität. Algorithmen, Linsen und Software spielen mindestens eine ebenso wichtige Rolle. Dennoch: Ein Smartphone mit zwei 200-MP-Kameras ist ein starkes Statement und dürfte die Erwartungen an High-End-Smartphones 2025 massiv verändern.

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