
Warframe auf Nintendo Switch 2: Warum der native Port 2026 der richtige Weg sein dürfte
Digital Extremes hat es offiziell gemacht: Warframe erscheint 2026 als native Version für die Nintendo Switch 2. Viele hatten auf einen Release noch vor Ende 2025 gehofft, doch das Studio setzt klar auf Qualität vor Geschwindigkeit und peilt einen möglichst frühen Termin im neuen Jahr an. Für ein rasantes, präzisionshungriges Spiel wie Warframe ist dieser Fokus nachvollziehbar: Reaktionsfreudigkeit, sauberes Bild und stabile Performance sind kein Luxus, sondern Grundvoraussetzung.
Im jüngsten Livestream zeigte das Team erstmals die Switch-2-Fassung im Handheld-Modus mit aktiviertem NVIDIA DLSS. Konkrete Zielwerte zu Auflösung oder Bildrate blieben zwar aus, der Eindruck war dennoch deutlich: weniger Flimmern, schärfere Kanten, klarere UI-Elemente. DLSS rekonstruiert Bilder aus einer leichter gerenderten Basis und liefert trotzdem ein knackiges Resultat – ein großer Vorteil auf einem mobilen SoC, wo Energiehaushalt und thermische Limits zählen.
Bemerkenswert ist die Offenheit der Entwickler: Spezifikationen seien noch nicht final, die Optimierung laufe weiter. Anstatt heute Versprechen zu verteilen, die morgen einkassiert werden müssen, betont Digital Extremes den Prozess. Wer Warframe kennt, weiß, dass das Spiel über Jahre durch technische Feinarbeit, Engine-Tweaks und Content-Rhythmus gewinnt. Es spricht viel dafür, dass dieser Ansatz auch auf der Switch 2 greift.
Ungeduldige Tenno haben dennoch eine Option: Dank Abwärtskompatibilität lässt sich die alte Switch-Version auf der neuen Hardware spielen. Als Übergangslösung taugt das, besonders fürs schnelle Farmen. Doch die bekannten Kompromisse bleiben: weichere Darstellung, unruhigere Frametimes und insgesamt ein Gefühl, nicht mehr ganz am Puls der Zeit zu sein. Wer das beste mobile Warframe-Erlebnis möchte, wird um die native Switch-2-Fassung kaum herumkommen.
Ein nativer Port schafft zudem Spielraum für die Zukunft. Warframe lebt von Events, neuen Frames, Waffen und Überarbeitungen. Mehr Leistungsreserve kann bedeuten: kürzere Ladezeiten, konstanteres Frame-Pacing und weniger Einbrüche in Effektsalven – und im Idealfall eine engere Content-Parität zu anderen Plattformen. Offizielle Feature-Unterschiede wurden nicht genannt, aber die Historie des Studios deutet darauf hin, dass man Plattformen möglichst zusammenhält.
Worauf es im Alltag ankommt, ist das Gefühl in der Hand: klare Lesbarkeit bei schnellen Slides, saubere Bewegungsunschärfe, präziser Input. Auch ohne Zahlen lässt sich aus dem gezeigten Material ableiten, dass DLSS im Handheld eine sichtbare Stufe nach oben bringt. Fazit: Die Wartezeit nervt, doch sie dürfte sich auszahlen. Wer nur reinschnuppern will, nutzt BC. Wer die beste portable Variante anpeilt, markiert 2026 im Kalender – und freut sich auf einen Port, der mehr ist als eine bloße Übertragung.
1 kommentar
Für farmen reicht BC, aber ich will saubere Frametimes