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Dawn of War 4 bringt Kronus zurück – mit neuen Fraktionen und Story-Fokus

von ytools
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Dawn of War 4 war die große Überraschung der Gamescom-Eröffnung und kaum jemand hatte damit gerechnet. Eine neue Ausgabe der legendären Warhammer 40.000-RTS-Reihe – und das nicht mehr von Relic, sondern von King Art Games, bekannt durch Iron Harvest.
Dawn of War 4 bringt Kronus zurück – mit neuen Fraktionen und Story-Fokus
Creative Director Jan Theysen verspricht: Das Gefühl von Dawn of War 1 soll zurückkommen, aber modern umgesetzt.

Die Idee entstand nach Iron Harvest, als die Fans deutlich machten, dass sie wieder große Kampagnen, Basisbau und riesige Armeen wollen – statt reiner Fokussierung auf E-Sport-Multiplayer. King Art plant daher vier vollwertige Story-Kampagnen, je eine pro Fraktion, mit starkem Fokus auf Erzählung, Koop und PvE. Multiplayer wird es geben, aber nicht als Hauptsäule.

Die Auswahl der Fraktionen kombiniert Klassiker mit frischen Gesichtern. Die Blood Ravens sind gesetzt, dazu kommen die Orks und endlich auch die lange geforderten Necrons. Die größte Überraschung: Adeptus Mechanicus, im Lore fest verankert, aber bisher nie spielbar in Dawn of War. Damit reicht die Bandbreite von Schwärmen kleiner Skarabäen bis zu Imperial Knights und Necron-Monolithen. Gebäude sind deutlich größer angelegt, um die epische Dimension des Warhammer-Universums einzufangen.

Auffällig ist auch das Fehlen von Gabriel Angelos. Laut Theysen wollte man nicht auf einen übermächtigen Helden setzen oder auf ausgelutschte Tropes wie Gedächtnisverlust zurückgreifen. Stattdessen kehren bekannte Figuren wie Cyrus und Jonah zurück – allerdings auf Augenhöhe mit normalen Einheiten. Chaos? Vorläufig nicht dabei, aber für spätere Erweiterungen oder Fortsetzungen fest im Hinterkopf.

Schauplatz ist Kronus, viele Jahre nach den Ereignissen von Dark Crusade. Die Blood Ravens, nach dem Großen Riss verstreut, kehren zurück, um neue Kräfte zu sammeln – doch natürlich läuft alles aus dem Ruder. Die Kampagnen sollen nicht-linear verlaufen, mit Missionsauswahl auf der Weltkarte und insgesamt über 40 Minuten an Zwischensequenzen.

Games Workshop achtet streng auf Lore-Treue und liefert Details, aber King Art betont: Ziel sei es nicht, Dawn of War 1 zu kopieren, sondern das damalige Spielgefühl in die Gegenwart zu holen. Ob diese Story-Orientierung auch die Multiplayer-Fans überzeugt, bleibt offen – doch Dawn of War 4 sieht jetzt schon wie ein mutiges Comeback der Reihe aus.

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1 kommentar

SilentStorm January 2, 2026 - 2:47 am

ehrlich? interview macht mich nicht sicherer, hab bissl angst vor nem neuen dow3 flop

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